Wenn Entwicklung
plötzlich schnell ist
Ein Tag für Führung und Team-Verantwortliche: Was KI-beschleunigte Entwicklung im Rest des Unternehmens auslöst — und wie sich Fluss, Rollen und Verantwortung darauf einstellen lassen, bevor es passiert.
Warum dieser Workshop?
Wird die Entwicklung um ein Vielfaches schneller, ist sie nicht mehr der Engpass — der Engpass wandert: in die Qualitätssicherung, in den Betrieb, bis in den Vertrieb. Gleichzeitig verschieben sich Rollen, Team-Aufgaben und Verantwortlichkeiten, und was heute als Stand der Technik gilt, ist in sechs Monaten überholt. Dieser Workshop bereitet die Organisation darauf vor, bevor es passiert. Der Teilnehmerkreis ist bewusst gemischt: Geschäftsführung und Bereichsleitung gemeinsam mit Tech Leads und Team-Verantwortlichen — Entscheidung und Umsetzung an einem Tisch.
Die sechs Arbeitsfelder
Fluss statt Auslastung
Nicht wie ausgelastet einzelne Abteilungen sind, entscheidet — sondern wie schnell eine Idee zum zahlenden Kunden fließt. Wir machen Flussdenken für die eigene Wertschöpfungskette greifbar und finden die Stelle, an der es wirklich hakt.
Wandernde Engpässe
Entsteht Code in Stunden statt Wochen, staut es sich woanders: Prüfung, Freigabe, Auslieferung, Vertrieb. Wir zeigen, wie man Engpässe früh erkennt und bewusst verschiebt, statt sich von ihnen überraschen zu lassen.
Rollen und Verantwortung neu schneiden
Entwickler steuern statt tippen, die Qualitätssicherung prüft Systeme statt Einzelfälle — und wer verantwortet Code, den eine KI geschrieben hat? Wir gestalten Team-Rollen, Zuständigkeiten und Freigaberegeln, die dem neuen Takt standhalten.
Governance der Autonomie
Je autonomer die Abläufe der Entwicklung, desto wichtiger die äußeren Ringe: Wer entscheidet, welche Loops es überhaupt geben darf? Wer überwacht sie, setzt Budgets — und schaltet ab, was aus dem Ruder läuft? Wir verankern die Steuerung autonomer Systeme als Führungsaufgabe, mit klaren Eingriffspunkten statt Blindflug.
Development is not enough
KI hört nicht bei der Entwicklung auf — und oft sollte sie dort nicht einmal anfangen. Wir betrachten, welche anderen Bereiche der Organisation vom KI-Einsatz profitieren und welche Prozessschritte sich gezielt maximieren lassen, damit neue Engpässe gar nicht erst entstehen.
Resilienz bei hoher Volatilität
Was heute als Stand der Technik gilt, ist in sechs Monaten überholt — Token-Maxing war gestern, und keiner weiß, was morgen kommt. Wir verankern Prinzipien und Lernroutinen statt Moden, damit die Organisation Kurswechsel verkraftet, ohne sich jedes Mal neu zu erfinden.
Setting & Voraussetzungen
Teilnehmerkreis
Geschäftsführung, Bereichs- und Abteilungsleitung gemeinsam mit Tech Leads und Team-Verantwortlichen. Ideal 6–14 Personen.
Dauer & Setting
Ein Tag, inhouse vor Ort. Auf Wunsch mit Follow-up-Sessions im Quartalsrhythmus.
Vorbereitung
Kurzes Vorgespräch zu Wertschöpfungskette, Rollenbild und Stand der KI-Einführung — damit der Tag an der Realität des Hauses arbeitet.
Zusammenspiel
Wirkt am stärksten begleitend zu den Agentic-Workshops: Während die Teams die inneren Ringe der Automatisierung bauen, besetzt die Führung die äußeren — Governance und Richtungsentscheidung.
Was die Organisation mitnimmt
- Die Wertschöpfung von der Idee bis zum zahlenden Kunden — mit dem heutigen und dem absehbaren Engpass.Engpass-Landkarte
- Ein Entwurf für Team-Rollen, Zuständigkeiten und Freigaberegeln, der dem neuen Takt standhält.Rollen-Blaupause
- Ein Satz Entscheidungs-Prinzipien, der Tool-Wellen überlebt — samt Lernroutine für Kurswechsel.Prinzipien statt Moden
- Führung und Leads verlassen den Raum mit derselben Erwartung — und einem 90-Tage-Plan.Gemeinsames Bild
Die Trainer
Malte Süßdorf
Malte begleitet die KI-gestützte Softwareentwicklung von Anfang an Hands-on und besitzt in diesem hochdynamischen Feld eine herausragende Kompetenz. Sein Fokus: robuste, agentische Systeme mit hohem Qualitätsanspruch und automatisierten Workflows. Er garantiert die technologische Tiefe für produktionsreifen, KI-generierten Code — auch im regulierten Umfeld.
Michael Cramer
Michael sorgt als Transformations-Experte dafür, dass der Wandel zum „Agent Manager" in der Teamkultur verankert wird. Als Organisationsentwickler gestaltet er Rollen, Verantwortlichkeiten und Abläufe so, dass das neue Tempo der Entwicklung im ganzen Unternehmen tragfähig wird. Mit gezielter Moderation löst er mentale Blockaden und ermöglicht nachhaltigen Transfer in den Entwicklungsalltag.